solA gegen AfD-Nazis am 29.09.2018

Am Wochenende haben wir im südlichen Neukölln mit über 100 Leuten gegen einen jämmerlichen Haufen von ca. 15 AfDler*innen protestiert. Die AfD-Nazis um Andreas Wild hatten aufgerufen, gegen die geplante Unterbringung von Geflüchteten in der Rudower Straße zu hetzen.


Unsere Schilder weisen darauf hin, dass wir auch nicht einverstanden sind mit den Plänen, eine „MUF — Modulare Unterkunft für Flüchtlinge“ zu errichten. MUF sind die Antwort der rot-rot-grünen Regierungskoalition auf die riesige Wohnungsnot in Berlin, aber sie sind keine echte Lösung, sondern etablieren nur einen neuen teuren Substandard, unter dem wir alle noch leiden werden: Die Fertigbauhäuser mit schlechter Schallisolierung, oft furchtbaren Zimmerschnitten und in segregierten Lagen haben eine Haltbarkeitsdauer von 80-100 Jahren. Wir sagen: Gute Wohnungen für alle statt neue Substandard-Bauten für Geflüchtete und Arme!
Die Nazi-Veranstaltung war jedenfalls ein großer Flop. Unter „Auf (nimmer) Wiedersehen!“-Rufen verabschiedeten sich die Rechten um 11.30h, obwohl ihre Kundgebung bis 14h angemeldet war. War wohl nix!