Auch bei Regen müssen Menschen weiterhin vor dem Sozialamt Schlange stehen.

Am Donnerstag den 20 Januar waren wir wieder vor dem Sozialamt. Dort haben wir mit den Menschen in der Schlange gesprochen und berichtet, dass sich einige Betroffene und Unterstützer*innen von der Solidarischen Aktion Neukölln gegen die miesen Zustände die am Sozialamt Neukölln herrschen wehren.
Wiederholt haben wir den Stadtrat Jochen Biedermann per Twitter und Hausbesuch sowie in dem Sozialausschüssen auf die untragbare Situation aufmerksam gemacht. Menschen, die entweder alt oder erkrankt sind müssen bei Wind und Wetter schlange stehen, weil sie zuerst von Securities abgescannt werden bevor sie rein dürfen. 
Erst Anfang Januar hatte es einen RBB Beitrag zu dem Thema gegeben (https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/av7/video-berlin-neukoelln-sozialamt-warteschlange-chaos-dielinke.html
). Am 14 Januar hatte uns dann ein Mitglied der Solidarischen Aktion Neukölln berichtet, dass man nun schnell rein gewunken werde um in Gebäude auf die beschämende Prozedur, des Taschendurchsuchens und Abscannens zu warten.
In den letzten Wochen haben wir jedoch wiederholt beobachtet, dass sich wieder lange Schlangen bildeten. Sie kurzfristige Verbesserung war wohl nur dem RBB Besuch zu verdanken.
Wir werden weiterhin am Sozialamt präsent sein und auch die Politik und Verwaltung nerven, weil wir diese Zustände unerträglich finden. 

Am Montag, den 17.Februar 2020 findet unsere nächste AG Armut und
Reichtum statt, wo wir über die Zustände am Sozialamt und unsere
Aktivitäten reden. Ihr seid herzlich eingeladen!

AG Armut und Reichtum

Jeden 3. Montag im Monat
Zeit: 17:00-18:30
Ort: Lunte, Weisestr.53